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Barbara Maria Zollner

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Presse

  • SZ Regional | 28.02.11

    Reich beschenkt

     

    ... Malcolm Arnold [...] blieb stets in tonalen Bereich, legte aber mit Kraft und Klangfülle den Musikerinnen das Rüstzeug an die Hand, große Wirkungen zu entfachen.

    Sinnenfreudiger und voller Spiellust ging das Duo Molchanova und Rachelis an die Arrangements des ungarische Klarinettisten Bela Kovacz heran. Mit den Themen Karneval in Venedig und aus Rossini-Opern hatte der Virtuose zwei Bravourstücke in erster Linie für Klarinette geschaffen, die Molchanova auch virtuos, dabei reich differenziert darzubieten vermochte. Gerade in der spieltechnischen Vielfalt und feinsinniger Gestaltung zeigte das homogene Duo seine Stärken.

     

    Schon zu Beginn formte es die vier Sätze der Klarinettensonate op. 167 von Saint-Saëns zu wirkungsvollen Stimmungsbildern von jeweils klar umrissener, narrativer Charakteristik.

     

    In der Première Rhapsody von Debussy entwarfen Molchanova und Rachelis eine spannungsreiche Dramaturgie, die zarte, impressionistische Tönungen ebenso wie konzertante emotionale Ausbrüche schlüssig in einem Gesamtkonzept unterbringen konnte...

     

    Reinhard Palmer

  • OWZ Oberpfalznetz | 30.05.10

    Ein glanzvoller Abschluss

     

    Wolfgang Amadeus Mozart hat das erste geniale Werk für diese Besetzung geschrieben, ranggleich sind die Schöpfungen von Johannes Brahms und Max Reger einzuschätzen. Die Rede ist von Klarinettenquintetten, und genau die der beiden letztgenannten Komponisten erklangen beim dritten und letzten Konzert der "Joseph-Loritz Tage 2010" und setzten damit den glanzvollen Schlusspunkt bewundernswert gelungener musikalischer Veranstaltungen.

     

    [...] sehr beeindruckend das gesangliche Spiel der Klarinette, bewunderungswürdig das Zusammenspiel der Streicher untereinander und mit dem Blasinstrument. Solch qualitativ hochwertige Konzerte können sehr erwartungsvoll einstimmen auf die "Joseph-Loritz Tage 2011".

  • Augsburger Allgemeine | 24.04.10

     

    Noch bevor die offizielle Eröffnung der Mozartiade-Schwäbischer Musiksommer [...] beginnt, hatte der Mozartiade Freundeskreis Amadeus zu einem Frühlingskonzert ins Herrenhaus Bannacker eingeladen. Es musizierten erstklassig und zur Freude aller die Pianistin Elena Rachelis und Klarinettistin Molchanova Sofija.

  • Merkur Online | 08.01.10

    Konzert von berührender Intensität

     

    Das lyrische Opernensemble mit Sofija Molchanova (Klarinette), Gesa Jörg, Pianist Stellario Faggione und Jutta Maria Fries begeisterten beim Neujahrskonzert in der Hebertshausener Kirche. Besonders schön gelang der zweite Teil des Konzerts mit Arien von Händel und Mozart. [...] Dazu passten Sofija Molchanovas drei Romanzen von Schumann, denen die Klarinettistin in warmem Kammerton die geforderte emotionale Tiefe gab.

  • Badische Zeitung | 16.04.09

    Gustav-Scheck-Preis

     

    Mit Sofija Molchanova und Friederike Starkloff fiel die Wahl auf besonders begabte Studentinnen der Freiburger Musikhochschule. Beide Künstlerinnen glänzten im ausverkauften Kammermusiksaal nicht nur durch außergewöhnliche technische Fähigkeiten, sondern ihre Interpretationen gefielen durch hohe Musikalität.

     

    Die Sequenza IXa für Klarinette solo von Luciano Berio spielt Sofiia Molchanova mit klanglicher Intensität. Die stets wiederkehrenden Decrescendi führt die Schülerin von Jörg Widmann ins Nichts, die zarten Mehrklänge und kleinen Glissandi gestaltet die Ukrainerin mit großer Metiersicherheit.

  • Süddeutsche Zeitung | 07.04.09

    Musikalisches Gold

     

    ...diesem noblen Ethos huldigte das Konzert und verwandelte die Allianz von Klassik, Society und Benefiz in musikalisches Gold. Mozarts Quintett in Es-Dur KV 452 war bereits mehr als eine Leistungsschau der musikalischen Jeunesse. Pianistin Ju-Eun Lee brillierte im Dialog mit dem trefflichen Ensemble HolzArt und dem ausdrucksvollen Hornisten Christoph Lutz...

  • Augsburg | 17.06.08

    Kinderleicht federte das Finalthema

     

    ...Höhepunkts des Nachmittags war Amadé Mozarts Klarinettenquintett, das den jungen Streichern mit der Klarinettistin Sofija Molchanova eine Bereicherung zuführte. Denn nicht nur betörte sie mit schmeichelnd warmen Klang; auch verstand die 20-jährige ihrer Stimme durch facettenreiche Gestaltung beredte Lebendigkeit zu verleihen. So modulierte sie ihren Halteton während des Diminuendo-Sogs vor der Coda des Allegro wieder in das Cantabile des Anfangsthemas, erhob ihren "Gesang" im folgenden Larghetto zu Sphären unbetrübter Zärtlichkeit...

  • Der neue Tag-Kultur | 20.08.2007

    Mitreißendes Open-Air Kammerkonzert

     

    ...Unaufgeregt, ja fast mit Ehrfurcht erarbeiteten das Amira-Quartett und die Klarinettistin Sofija Molchanova einen gemeinsamen Spannungsbogen und entwickeln sich in Dynamik und Phrasierung doch auch wieder unabhängig voneinander. Klarheit und Nüchternheit sind die vorstehenden Merkmale. Und doch lebt die Stimmung von der Vielschichtigkeit des Werks. Vom fein abgestimmten Strich, vom facettenreichen Spiel.

     

    Die fünf Musiker boten mit ihrer subtilen Interpretation im Klarinettenquintett von Max Reger noch einmal musikalisch Hervorragendes. Klarinette und Streicher ergänzten sich harmonisch, keiner dominierte. Die Stimme der Klarinette führte und zog zielstrebig in Höhen und Tiefen, dynamisch großartig. So werden musikalische Welten zusammengefügt...

  • Süddeutsche Zeitung | 20.07.2007

    Schubert zum Abheben

     

    ... Sofija Molchanova scheint auch die begabteste Musikerin zu sein. Obwohl sie noch studiert, ist ihr Klarinettenton von makelloser Schönheit und ihr Musizieren vollendet. Sie vermittelt den Zauber der von innigster Empfindung erfüllten Melodik im Wechsel und im Zusammenspiel mit der herrlich singenden Ersten Violine unmittelbar...

     

    Adolf Karl Gottwald

  • Süddeutsche Zeitung | 23.10.2006

    Spannender Dialog

     

    ...mit Mozarts Figaro-Ouvertüre in einer Bearbeitung für Bläserquintett von Bill Holcombe eröffnet: ein von den Musikern lebendig gestaltetes Stimmengeflecht, trotz Quintettbesetzung eindeutig in der Tradition der Harmoniemusik stehend, das hier jedoch nicht mehr zu sein vermag als eine stimmungsvolle Introduktion.

     

    Denn des folgende Oktett für Klarinette, Fagott, Horn, zwei Violinen, Viola, Cello und Kontrabass von Jörg Widmann hat mit Unterhaltungsmusik nichts gemein. Ein großartiges und dramatisches Ringen zwischen Tonalität und Atonalität, das die jungen Musiker des Ensemble Oktopus unter der Leitung von Konstantia Gourzi  hervorragend in Szene setzen und im dritten Satz Lied ohne Worte zum beklemmenden Klagegesang formen.